Zwischen Freund und Feind: Die geheimnisvolle Geschichte des Fort Mortier.

Zwischen Freund und Feind: Die geheimnisvolle Geschichte des Fort Mortier...

Das Fort Mortier, eine Festungsanlage im Stil Vaubans 1675 erbaut auf der ehemaligen Breisacher Schanze Sankt Jakob, war Teil der Befestigungen eines erweiterten Breisach. Daran sollte die Ville neuve de Brisach anknüpfen (besser bekannt unter dem Namen Strohstadt). Infolge der wechselvollen Geschichte der Rheinebene stand diese Festung zwischen dem 17. Jahrhundert und 1945 öfter im Mittelpunkt zwischen zwei streitenden Mächten: Frankreich und dem Deutschen Reich. Die Geschichte des Fort Mortier bleibt bis heute unerforscht, als Opfer zahlreicher Kampfhandlungen besonders während der Belagerung von Neubreisach im deutsch-französischem Kriege 1870-1871 und als Kommandozentrale des stark befestigten Brückenkopfes Neubreisach von 1874-1918.
Das Fort Mortier, das heute im Besitz der benachbarten Gemeinde Volgelsheim ist, die umfangreiche Säuberungs- und Instandsetzungsarbeiten begonnen hat, soll als ein besonderes Symbol stehen und einen Verbindungsstrich zwischen zwei Städten am Rhein darstellen: Breisach und dem seit 2008 als Weltkulturerbe anerkannten Neuf-Brisach.
Dies sollte auch ganz besonders im Lichte einer erwogenen Erweiterung des Weltkulturerbes in Richtung Breisach angesehen werden, die sowohl das Fort Mortier wie auch das Rheintor einbeziehen soll.
Der Vortrag wird sich der Geschichte des Fort Mortier widmen. Dabei werden seine Beziehungen zu den ehemaligen Festungsanlagen von Breisach im 17. Jahrhundert und die bemerkenswerte Festungsarchitektur dieser Anlage die Schwerpunkte bilden.

Der Vortrag wird am Donnerstag, 1. Juli, 20 Uhr, Spitalkirche in Breisach am Rhein gehalten.

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